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Die Entstehung und Entwicklung in Kürze
Anmerkungen zur Vorgeschichte Die
Idee, die Tierpfleger aus der Anonymität Ihrer Betriebe herauszuholen, ihnen
eine Basis zu bieten auf der sie sich Berufs- und praxisorientiert weiterbilden
können, sowie ihnen die Möglichkeit zu verschaffen Kontakte zu anderen
Kolleginnen und Kollegen aufbauen zu können, war nicht neu.
Bestrebungen dieser Art gab es in Süddeutschland sowie auch in Norddeutschland
durch die Tierschutzbeauftragten und den regionalen Arbeitskreis der Tierpfleger
der sich in Hannover gebildet hatte.
Im
September 1997 war es dann endlich soweit. Bei einem Treffen von über 200
Tierpfleger/Innen in Jena wurde die IGTp unter dem Dach der Gesellschaft für
Versuchstierkunde (GV-SOLAS) gegründet.
Die Ziele der IGTp waren zunächst- die Aus-, Fort- und Weiterbildung zu fördern- die Bildung von regionalen Arbeitsgruppen- die Kommunikation zwischen den Tierpflegern und dem technischen Personal zu fördern- den betrieblichen und persönlichen Kontakt über den eigenen Betrieb hinaus- Öffentlichkeitsarbeit
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Erstellen einer Jobbörse
Diese Ziele konnten in kurzer Zeit
erarbeitet werden. So gab es z.B. seit September 1997 nicht weniger als sechs
bundesweite Fortbildungsveranstaltungen sowie mehr als zehn regionale
Veranstaltungen.
Die Jobbörse ist schon fast zur Institution
geworden, die jeder im Internet einsehen und nutzen kann (www.gv-solas.de).
Darüber hinaus sind Tierpfleger/innen auch
in nationalen und internationalen Ausschüssen vertreten, wie
Prüfungskommissionen für Tierpfleger und Tierpflegemeister oder der EFAT
(European Federation of Animal Technologie).
Tierpfleger/innen arbeiten seit dem in
Initiativen die sich national und international um die Erarbeitung von
tierschutzrelevanten Richtlinien und Verordnungen einsetzen.
Die IGTp sorgt dafür das
alle Mitglieder über Veranstaltungen informiert werden, darüber hinaus, gibt es
drei bis vier mal pro Jahr fachbezogene Informationsschriften.
Dieser Service ist im
Mitgliedsbeitrag von 20,00 Euro (Auszubildende in den ersten zwei Jahren nur
10,00 Euro) bereits enthalten.
Eine Besonderheit die die
IGTp auszeichnet ist sicherlich die Tatsache, dass man(n) / Frau keine
abgeschlossene Ausbildung zum Tierpfleger vorweisen muss um in die IGTp als
Mitglied eintreten zu können.
In der IGTp ist jeder
gleichgestellt! Das bedeutet es spielt keine Rolle welche Berufsausbildung der
einzelne hat, ein Tierpflegemeister besitzt z. B. nicht mehr Stimm- und/ oder
Mitbestimmungsrecht als ein Tierpfleger, ein Laborant oder ein Kollege der an
der Käfigwaschanlage arbeitet.
Das was uns verbindet ist die
Arbeit, das Interesse etwas dazuzulernen und natürlich der Wunsch Kontakte zu
anderen Kollegen aufzubauen und zu pflegen.
Insgesamt zählt die IGTp z Zt. 462
Mitglieder, Tendenz steigend! |